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    Katholisches Filmwerk
 

altAm Freitag, den 15.11.2013,  wurde der 15. Medienpreis der Kindernothilfe „Kinderrechte in der Einen Welt“ in Berlin verliehen. Bereits zum zweiten Mal vergab auch eine Kinderjury einen Preis. In diesem Jahr ging er an das Autorenteam Anja Kömmerling und Thomas Brinx für ihren Film „KRIMI.DE/ERFURT/MISSBRAUCHT“ (KiKA), verantwortliche Redakteure bei KiKA sind Sebastian Debertin, Tina Sicker und Sonja Sairally.

Als „Aufwühlend, spannend und äußerst interessant“ hatte die Kinderjury die diesjährigen Nominierungen beschrieben und sich letztendlich für den bewegenden Film als Preisträger entschieden, der von KiKA entwickelt und von der kinderfilm GmbH produziert wurde. „Missbraucht lässt die Zuschauer teilhaben an der dramatischen Geschichte von Selina, die von ihrem Bruder missbraucht wird und schließlich eine Lösung findet, sich aus dieser Situation zu befreien.  

Das Thema sexueller Missbrauch hatte KiKA mit dem Ziel unterstützt, offen damit umzugehen, Kinder zu stärken, ihnen Ansprechpartner zu sein und eine Plattform für den Austausch zu geben. Die große Resonanz auf die Angebote zeigt, wie relevant diese Problematik bei jungen Zuschauern ist.     

 

altFür sein Drehbuch zu Hermine Huntgeburths Mark Twain Verfilmung DIE ABENTEUER DES HUCK FINN wurde Drehbuchautor Sascha Arango mit dem Kindertiger 2013 ausgezeichnet. Das von der Filmförderungsanstalt (FFA) gestiftete Preisgeld in Höhe von € 25.000 wird jährlich durch "Vision Kino" und "Der Kinderkanal" von ARD und ZDF an das beste verfilmte Drehbuch eines Kinderfilms verliehen, der bereits regulär im Kino aufgeführt wurde.

Die fünf Mädchen und Jungen der Kinderjury begründeten ihre Entscheidung folgendermaßen: „Die Geschichte ist witzig, hat aber trotzdem einen ernsten Hintergrund. Man kann etwas lernen, aber ohne moralischen Zeigefinger. Unser Gewinnerdrehbuch ist spannend, denn unser Held macht eine Entwicklung durch, bei der er nicht immer zwischen Gut und Böse unterscheiden kann. Dabei ist die Freiheit sein größtes Ziel.“

altZiad Doueiri und seine Frau Joëlle Touma sind für "The Attack " (L'attentat) auf der Frankfurter Buchmesse mit dem mit 10.000 Euro dotierten Preis für die beste Literaturverfilmung ausgezeichnet worden. Die Romanvorlage von Yasmina Kadra ist im israelisch-palästinänsischen Konflikt angesiedelt. Ab dem 8. November beim kfw.

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Der Hessische Filmpreis in der Kategorie „Kurzfilm“ ging an Arne Ahrens für "Meine Beschneidung“. Der Kurzfilm lief erfolgreich bei der Medienbörse Film 2013 und gewann unter anderem den Publikumspreis beim Max-Ophüls-Festival.

Aus der Jurybegründung:
Ein handwerklich und erzählerisch perfekter Kurzfilm, der unbedingt Lust auf mehr und Längeres macht. Mit großer Leichtigkeit wird die Reise des neunjährigen Ümit von Deutschland aus in die Türkei erzählt. Hier erwartet ihn nicht nur sein Cousin Haluk, den er nicht ausstehen kann, sondern auch seine Beschneidung, die aus ihm einen Mann machen soll. Ein Culture-Clash vom Feinsten, der die Erwartungen der Zuschauer äußerst amüsant auf den Kopf stellt.

Nominiert für den besten Spielfilm war ein weiterer kfw-Titel: Katja von Garniers mitreißender Jugendfilm "Ostwind", in dem eine 13-Jährige ihre Begabung im Umgang mit Pferden entdeckt.

altZu den Titeln „Min Dît - Die Kinder von Diyarbakir“, "Die Mühle und das Kreuz", „The Bang Bang Club“, „A serious man“, „Life in a day“, „Perfect Sense“ , „Le Havre“ und „True Grit“ sind nachträglich Arbeitshilfen erschienen, die zum Verständnis und zum Einsatz des Films wesentliche Informationen und Anregungen bieten. Näheres erfahren Sie beim jeweiligen Artikel, folgen Sie bitte dem Link.

altNach der Neuverfilmung von "Tom Sawyer" sind nun auch endlich "Die Abenteuer des Huck Finn" auf DVD erschienen. Sascha Arango als Drehbuchautor und Hermine Huntgeburth im Regiestuhl haben auch den zweiten Teil der Romanvorlage von Mark Twain wunderbar umgesetzt, und die Schauspielerriege, u.a. mit Leon Seidel (Huckleberry Finn), Louis Hofmann (Tom Sawyer), Jacky Ido (Sklave Jim), August Diehl (alter Finn), Henry Hübchen (Sklavenjäger Packard), Milan Peschel (Sklavenjäger Turner), Andreas Schmidt (Sklavenjäger Bill), Michael Gwisdek (König), Kurt Krömer (Herzog), Peter Lohmeyer (Richter Thatcher), Hinnerk Schönemann (Sheriff) und  Heike Makatsch (Tante Polly), hat der Verfilmung mit ihrem Spielwitz den richtigen Schliff gegeben. Familienfreundliche Unterhaltung mit Humor und viel Lokalkolorit im gesellschaftspolitischen Kontext der Südstaatenproblematiken der Vereinigten Staaten in den ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ab sofort lieferbar.

http://www.materialserver.filmwerk.de/Cover300dpi/17-juni-1.jpgNur wenige Jugendliche haben noch eine Vorstellung dessen, was der Volksaufstand des 17. Juni 1953 in der Deutschen Demokratischen Republik bedeutete. Der Film "Wir wollen freie Menschen sein" nimmt dieses Ereignis dokumentarisch in den Blick. Stellvertretend für die DDR bereitet die Regisseurin und DDR-Bürgerrechtlerin Freya Klier die Entwicklung in Leipzig spannend und verständlich auch für ein jüngeres Publikum auf. Erinnert wird an die Toten des Aufstandes sowie an die Situation, die zum Volksaufstand führte. Die Vorgänge in Stadt und Staat werden in ihrer ganzen Dramatik geschildert.

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